Social Media
Richtlinien & Glossar
Wir tragen Verantwortung für unsere Mitarbeiter, aber in erster Linie jeder Mitarbeiter für sich selbst!
Kunden wie auch Geschäftspartner machen verstärkt Gebrauch von den neuen Möglichkeiten des Internets, um sich auszutauschen und nach für sie passenden Lösungen zu suchen. Die aktive Nutzung der sozialen Medien bietet viele Chancen, birgt jedoch auch gewisse Risiken, sowohl für unsere Mitarbeiter als auch für das Unternehmen Gallinat-Bank. Aus diesem Grund hat sich die Bank dazu entschlossen, ihren Mitarbeitern einige Richtlinien für die Nutzung der sozialen Medien an die Hand zu geben.
Account
(Engl. user account = "Benutzerkonto, personalisierter Zugang") Account und Profil werden mitunter synonym verwendet. Beim Account handelt es sich jedoch streng genommen um die Berechtigung, auf ein System, Portal o. Ä. zuzugreifen, während das Profil die Summe der auf einem System, Portal o. Ä. bereitgestellten Daten und Einstellungen bezeichnet (zum Beispiel alle persönliche Informationen, Fotos und Videos eines Nutzers auf facebook plus die Privatsphären-Einstellungen).
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App
(engl. Kurzform für application) ist im Allgemeinen jede Form von Anwendungsprogrammen. Im Sprachgebrauch sind damit mittlerweile jedoch meist Anwendungen für moderne Smartphones und Tablet-Computer gemeint, die über einen in das Betriebssystem integrierten Onlineshop bezogen und auf einfachste Weise direkt auf dem Smartphone installiert werden können. Zu diesen Onlineshops zählen u.a. App Store von Apple, Windows Phone Marketplace von Microsoft, Android Market von Google, Nokias Ovi Store, AppWorld von RIM für die Blackberry-Geräte sowie PlayNow von Sony Ericsson oder Samsung Apps.
Blog
(Abkürzung der gleichbedeutenden Wortkreuzung Weblog) Eine Art Tagebuch, das ein "Blogger" im Internet führt und damit öffentlich macht. Beispiel hierfür ist der Anwaltsblog Udo Vetters (www.lawblog.de). Auch existieren Blogs, die von mehreren Bloggern verfasst sind (zum Beispiel der Blog der Tagesschau-Redakteure unter blog.tagesschau.de). Viele Blogs sind untereinander mit einer "Blogroll" vernetzt. Oft ordnen die Verfasser ihre Blog-Einträge Kategorien zu, um sie thematisch zu clustern. Blogs können Online-Tagebücher von Privatpersonen sein, aber auch von Firmen oder Institutionen. In letzterem Fall spricht man auch von Corporate Blog.
Corporate Blog
Unter Corporate Blog ist der Blog eines Unternehmens zu verstehen. Üblicherweise bloggen Mitarbeiter dieses Unternehmens die Blogbeiträge. Mit einem Corporate Blog lassen sich verschiedene Ziele verfolgen, zum Beispiel Social Media Marketing oder Schaffung eines weiteren Kanals, um Service zu leisten.
facebook
(Engl. facebook = "ein Buch, in dem Personen abgebildet sind und mit dem neue Studenten Personen ihrer Universität kennen lernen sollen") Internet-Plattform, die von Facebook, Inc. bzw. Facebook Ireland Ltd. betrieben wird und mit der Internet-Nutzer kostenlos soziale Netzwerke bilden. Die Teilnehmer legen sich Profile an, in das sie Fotos, Videos und andere Inhalte laden. Man vernetzt sich mit anderen Nutzern, indem man virtuelle Freundschaften schließt. Neuigkeiten, die man veröffentlicht, können von den virtuellen Freunden gelesen werden. Darüber hinaus bietet das Portal viele weitere Funktionen, zum Beispiel eine Nachrichten- und eine Chat-Funktion.
flickr
(Wahrscheinlich von engl. to flick through something = "etwas durchblättern") Internet-Plattform, die zu Yahoo gehört und auf der die Internet-Nutzer ihre Fotos und Videos bereitstellen. Daneben lassen sich auch weitere Funktionen nutzen, zum Beispiel Bildbearbeitung, Kommentarfunktionen oder die Organisation großer Bildmengen.
Mikroblogging
Die Einträge eines Blogs ungefähr auf die Zeichenzahl einer SMS begrenzen. Beispiel hierfür sind die Tweets auf der Plattform twitter, die nur 140 Zeichen lang sein dürfen.
Newsgroup
Forum im Internet, auf dem die Nutzer zu einem Themenkreis Informationen austauschen. Einen Newsgroup-Beitrag nennt man auch Nachricht oder Posting. Die Nutzer tauschen Informationen vor allem durch dialogisch anmutende Fragen und Antworten aus. Das macht den Hauptunterschied zu einem Wiki aus, bei dem dieser dialogische Charakter weniger ausgeprägt ist.
Podcast
(Wortkreuzung aus der Produktbezeichnung iPod und engl. Broadcast) Multimedia-Inhalte (meist Audio oder Video), die von Privatpersonen, Firmen oder Institutionen regelmäßig im Internet bereitgestellt werden und sich von den Internet-Nutzern abonnieren lassen.
Profil
Im Hinblick aufs Thema Social Media steht das Profil eines Nutzers für die Gesamtsumme der Daten und Einstellungen, die er auf einer einschlägigen Social Media-Plattform bereitstellt bzw. vorgenommen hat. Ein Profil auf facebook zum Beispiel besteht (u.a.) aus persönlichen Daten, Fotos, Videos und Privatsphären-Einstellungen.
Smartphone
Leistungsfähiges Mobiltelefon mit wesentlich erhöhtem Funktionsumfang im Vergleich zu normalen Handys. Mit einem Smartphone kann man u.a. Internet-Inhalte abrufen und bereitstellen sowie Programme ("Apps") installieren.
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Social Bookmarks
(Engl. Bookmark = "Lesezeichen") Im Web veröffentlichte Links, mit denen Nutzer auf (für sie) interessante Seiten aufmerksam machen bzw. diese Links untereinander austauschen. Spezialisiert auf Social Bookmarks sind Internet-Portale wie Mister Wong (www.mister-wong.de) oder Delicious (www.delicious.com). Auf diesen Plattformen veröffentlichen Nutzer ihre Lesezeichen, andere Nutzer sehen diese ein oder übernehmen sie.
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Social Media
Oberbegriff für viele Kommunikationsformen, mit denen derzeit das Internet genutzt wird. Social Media umfasst somit digitale Medien, Techniken, Portale und letztlich auch das Nutzerverhalten, das auf Vernetzung (Social Networks) und Aufhebung der Trennung von Konsument und Produzent von Inhalten abzielt (User Generated Content). Der Begriff verdrängt mehr und mehr das letztlich gleichbedeutende Schlagwort Web 2.0. Unternehmen und Freiberufler, die Social Media nutzen, beschäftigen sich u. a. oft mit Social Media Marketing und Social Media Monitoring.
Social Media Marketing
Mitwirkung von Unternehmen, Freiberuflern, Institutionen usw. an den Social Media-Angeboten im Internet, um Kunden und potenzielle Kunden dort zu erreichen. Verschiedene Ziele lassen sich mit solchen Internet-Aktivitäten verfolgen, zum Beispiel die Marke zu stärken oder die eigenen Produkte durch Anregungen der Nutzer zu verbessern.
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Social Media Monitoring
Kontinuierlich durchgeführte Beobachtung von Social Media-Inhalten. Oft führen Unternehmen oder Institutionen Social Media Monitoring durch, um die eigene Reputation bei den Internet-Nutzern zu beobachten.
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Social Networks
Internet-Netzwerke, die Nutzer untereinander bilden, um Informationen und Daten aller Art auszutauschen. Zu den bekanntesten Portalen, auf denen deutsche Nutzer solche Netzwerke bilden, gehören facebook, XING und studiVZ.
Tweet
(Engl. tweet = "Piep, Piepser") Ein Beitrag auf der Plattform twitter. Tweets dürfen nur 140 Zeichen lang sein. Da die Beiträge somit ungleich kürzer sind als in Blogs, ist in diesem Zusammenhang von Mikroblogging die Rede.
twitter
(Engl. to twitter = "zwitschern") Internet-Plattform, die von Twitter Inc. betrieben wird und auf der Internet-Nutzer SMS-ähnliche Nachrichten, sogenannte Tweets, veröffentlichen. Ein Beispiel ist Twitter-Plattform der Gallinat-Bank (www.twitter.com/gallinat_bank)
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User Generated Content
Inhalte im Internet, die von den Internet-Nutzern bereitgestellt wurden. User Generated Content erscheint in vielen Formen, Beispiele sind Kommentare zu Blogs, Beiträge in Newsgroups und Profile in Social Networks.
Web 2.0
Schlagwort, das eine "neue Version des Internets" zum Ausdruck bringen soll, indem eine Versionsnummer wie bei Softwareprodukten genannt wird. Gemeint ist eine qualitative Veränderung des Internets: Während im eher statischen Web 1.0 die meisten Internet-Nutzer nur Inhalte konsumierten, produzieren diese Nutzer im dynamischeren Web 2.0 selbst die Inhalte des Internets (User Generated Content). Der Begriff verschwindet mehr und mehr zu Gunsten von Social Media.
Weblog
(Wortkreuzung aus engl. web und log) gleichbedeutend mit Blog.
Wiki
(Hawaiianisch wiki = "schnell") Informationen, die von mehreren (bis sehr vielen) Benutzern erstellt und meist auf einer zentralen Plattform bereitgestellt werden. Zweck eines Wikis ist oft das Wissensmanagement. Bekanntestes Beispiel ist die Online-Enzyklopädie Wikipedia (http://de.wikipedia.org).
XING
(Abkürzung für engl. crossing = "Kreuzung") Internet-Portal, betrieben von der XING AG, auf dem Nutzer Kontakte pflegen und sich vernetzen. Im Vordergrund stehen - anders als zum Beispiel bei facebook - geschäftliche Kontakte und Themen. Viele XING-Nutzer stellen in ihrem Profil zum Beispiel einen Lebenslauf bereit oder informieren über ihre Fähigkeiten. Einen Schwerpunkt bildet auch, sich über geschäftliche / berufliche Themen in offenen oder geschlossenen Benutzergruppen auszutauschen. Ein weiteres Portal dieser Art ist LinkedIn (www.linkedin.com).
YouTube
(Wohl von engl. Tube = umgangssprachl. "Fernseher") Internet-Plattform, die seit 2006 zu Google Inc. gehört. Auf YouTube sehen sich die Internet-Nutzer vor allem Videos anderer Nutzer an, bewerten Videos oder stellen selbst Videos bereit.
